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Kasper in Tausend Aengsten (Ruttloff)

 

Kasper. in Tausend Aengsten oder sein Leben Todt und Auferstehung. Komishes Zauberspiel in 3 Abtheilungen. Handschrift, blaues Heft. Puppentheatersammlung der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, Sign. Ms. D4–351. Hrsg. von Judith Öllinger. In: Judith Öllinger: Johann Nestroys »Der böse Geist Lumpazivagabundus« auf der Puppenbühne des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts. Editionen und Studien. Graz, Univ., Masterarbeit 2015, S. 200–220.

Transliteration und Edition: Judith Öllinger.

Laut Katalog der Puppentheatersammlung der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden stammt das Textbuch aus dem Theater Ruttloff. – Orthographie und Interpunktion wurden im Haupttext beibehalten, im Nebentext (Regieanweisungen) der leichteren Lesbarkeit und Verständlichkeit halber vereinheitlicht und vervollständigt. – Mit Makron (Balken) versehenes »m« oder »n« wurde mit »m‹m›« bzw. »n‹n›« aufgelöst. – Zwischen »{ }« gesetzte Zeichen oder Textteile markieren Hinzufügungen einer anderen Hand.

© Mit freundlicher Genehmigung der Puppentheatersammlung der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden.

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Unter dem Haupt- oder Nebentitel »Kaspar in 1000 Ängsten« wurden bis Mitte des 20. Jahrhunderts mehrere Stücke z. T. unterschiedlicher Motivik und Handlungsfolge gegeben: Neben dem hier edierten »Komishe[n] Zauberspiel in 3 Abtheilungen« aus dem Theater Ruttloff (»Geshrieben in Fa[lk]enberg bei Freiberg. d 5 März 1894«, S. [1]; PTS Sign. Manuskript D4-351; Frauenrollen D4-352) waren dies

»Casper in tausend Ängsten oder: Sein Leben, Tod und Auferstehung. Komisches Zauberspiel« (Theaterwissenschaftliche Sammlung der Universität zu Köln (Wahn), Sign. Ms. 84 und 85, gespielt von Heinrich Apels sen. Marionettentheater schon Mitte der 1850er Jahre; beide mit dem Umschlag-Titel »Der Bettelmillionär«);

das von Robert Dietrich 1889 in Limbach bei Chemnitz geschriebene »Lustspiel in 5 Aufzügen« »Kaspar in tausend Aengsten oder sein Leben, Tod und Auferstehung« (Puppentheatersammlung der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, Sign. Ms. 0857) sowie

»Kaspar in tausend Ängsten oder sein Leben, Tod und Auferstehung. Lustspiel in 5 Ackten«, (abgeschrieben von Theaterbesitzer Max Dreyßig 1935; PTS Sign. Manuskript 0856).

Andere Über- oder Untertitel wie »Die Teufelsmühle am Wiener Berg« (TWS Sign. Ms. 1042 und 1926), »Die verzauberte Prinzessin. Märchen in 4 Akten« (geschrieben von Oswald Wöllner/Alfred Pohland 1910; PTS Sign. Ms. MüF 550) oder »Ellinore, die verzauberte Gräfin« (bearbeitet von Paul Lorenz, geschrieben 1918; PTS Sign. Ms. 072 MüF II 658) deuten auf andersgeartete Handlungsführung und Motivik hin.Unspezifische Betitelung wie »Kasper in 1000 Ängsten. Lustspiel in3 Akten« (gespielt von der Marionettenspielerfamilie Richter in Sachsen; PTS Sign. Manuskript 0860), »Kasper in 1000 Ängsten. 5 Akte« von Arno Ritscher aus dem Jahre 1947 (PTS, Sign. Ms. 076 MüF II oN 4), »Kasperl in tausend Ängsten« (geschrieben von Wittich; TWS Sign. Ms. 545; siehe auch TWS Sign. Ms. 542 und 543 in der Schreibung »Kasper [Kaspar] in tausend Aengsten«, TWS Sign. Ms. 544 geschrieben von Richard Rogge 1886; Provenienz Albin Richter) oder »Kasper in tausend Ängsten« (geschrieben von Frieda Bille 1920; TWS Sign. Ms. 566) erlauben eine Zuordnung zu Stoffgruppen erst nach weiteren Textvergleichen.

Abgesehen von den genannten Stücken, allesamt Marionettendramen, wurde »Kaspar in tausend Ängsten« auch als kurzes Policinell-/Handpuppenstück gegeben: Hier verprügelt bzw. besiegt Caspar/Kasper/Kasperl den Tod und den Teufel (siehe Kaspar Polichinell (Barth))

 
 

 

 

 

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