ZIELE Karl-Franzens-Universit├Ąt Graz
   
       

Forschung
Auf Forschungsebene werden die in Arbeit befindlichen Projekte (Projekte der Universität Graz / Institut für Germanistik, drittmittelfinanzierte Projekte, Dissertationen und Diplomarbeiten) thematisch wie methodisch aufeinander abgestimmt und fokussiert und die daran beteiligten MitarbeiterInnen zu einer Forschungsgruppe zusammengefasst. Auf Basis regelmäßiger internationaler und interdisziplinärer LiTheS-Workshops werden weitere themeneinschlägige universitäre wie drittmttelfinanzierte Forschungsprojekte angebahnt, eingeworben und durchgeführt.

Lehre
Literatur- und Theatersoziologie wird als Schwerpunkt an keinem der österreichischen Germanistik-Institute angeboten und gibt dem Arbeitsbereich Neuere deutschsprachige Literatur ein spezifisches, in der österreichischen Germanistik einzigartiges Profil.

LiTheS versteht sich als Drehscheibe für vorhandene und noch anzubahnende Kontakte auf Forschungs- und v.a. Lehrebene. Dabei wird an die bestehenden internationalen Universitäts-, Fakultäts- und Institutskooperationen angeknüpft. Die Umsetzung erfolgt zum ersten durch regelmäßige Workshops mit internationalen ExpertInnen, wobei diese Workshops innerhalb der germanistischen und soziologischen Curricula im Master- und Dissertationsstudium als Lehrveranstaltungen angeboten werden. Die Vertiefung des Lehrschwerpunkts LiTheS erfolgt durch eine weitere Öffnung nach außen: durch regelmäßige themeneinschlägige Gastprofessuren oder Gastlehrveranstaltungen.

Dokumentation
»LiTheS. Zeitschrift für Literatur- und Theatersoziologie«
Die halbjährlich erscheinende Zeitschrift bietet ein internationales Forum für die bislang verstreuten literatur- und theatersoziologischen Forschungsaktivitäten weltweit (Zeitschriftensprachen: Deutsch, Englisch, Spanisch). Sie enthält: Methodologische Grundrisse, wie sie von einzelnen SoziologInnen oder soziologischen Schulen auch für die historischen und philologischen Disziplinen entwickelt wurden (z.B. Elias, Bourdieu, u.a.); Abhandlungen zu interdisziplinären Schnittstellen im Sinne möglicher Berührungspunkte oder thematischer wie methodologischer Gemeinsamkeiten von soziologischen Denkansätzen einerseits und andererseits den Kulturwissenschaften, den Gender Studies, der Postkolonialen Literaturtheorie, dem Poststrukturalismus u.a.; literatursoziologische und theatersoziologische Fallstudien. In jeweils einer Nummer jährlich werden die Beiträge zu den regelmäßigen internationalen Workshops (s.o.) platziert.

»LiTheS«. Verlag und Archiv im Netz
Zugänglich gemacht werden über Verlag und Archiv zum einen die aus der Forschungsgruppe LiTheS hervorgegangenen Studien und Editionen. Das Netz als Medium bietet infolge der quasi unbeschränkten Veröffentlichungsmöglichkeit die Chance, weit Umfassenderes anzubieten als jeder Verlag: So werden die meist schwer erreichbaren Quellen, mit denen die Forschungsgruppe LiTheS arbeitet und die für außeruniversitäre NutzerInnen (wie JournalistInnen, KulturpublizistInnen, KulturmanagerInnen, Theaterleute, SchauspielerInnen, v.a. DramaturgInnen) von Interesse sind, in Form einer virtuellen Bibliothek / eines virtuellen Archivs zugänglich gemacht.

 

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