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15. Mai 1848

 
 

Am 13. März 1848 brach mit dem Sturm auf das Ständehaus in Wien und Anschlägen von Sozialrevolutionären gegen Läden und Fabriken in den Vorstädten die Revolution in Österreich aus.
Am 15. März 1848 machte Kaiser Ferdinand I. (1793-1875) erste Zugeständnisse. Es kam zur Aufhebung der Zensur sowie zur Zusage einer Konstitution. Am 17. März 1848 wurde dafür als hauptverantwortlicher Minister Franz von Pillersdorf (1786-1862) eingesetzt. Vertrauensmänner der Stände und die Regierung arbeiteten unter der Federführung von Innenminister Pillersdorf gemeinsam eine Verfassung aus, die am 25. April 1848 erlassen wurde und als "Pillersdorf’sche Verfassung" bekannt ist.
Dass diese ohne Beteiligung einer Volksvertretung entstanden war, sorgte für Unmut und es kam zu Protesten der Bevölkerung, die in den zweiten Wiener Aufstand mündeten. Auf den revolutionären Druck hin wurde am 15. Mai 1848 die Verfassung wieder zurückgenommen. Der überforderte Kaiser brachte sich am 17. Mai 1848 durch seine Flucht nach Innsbruck vor den Unruhen in Sicherheit.

 
     
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