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Konkordat von 1855

 
 

Das Konkordat von 1855 brachte der katholischen Kirche in Österreich sehr großen Einfluss. Schulwesen, Eherecht, und Klerus wurden dem staatlichen Machtbereich entzogen und der Religionsfonds der katholischen Kirche übergeben. Es wurde am 25. Mai 1868 durch die "Maigesetze" in wichtigen Punkten modifiziert, die die kirchliche Ehegerichtsbarkeit, das Aufsichtsrecht des Staats über die Schulen und die interkonfessionellen Verhältnisse betrafen. 1870 nach der Dogmatisierung des Primats und der Unfehlbarkeit des Papstes (Beschlussfassung ohne die österreichischen Bischöfe) von Österreich für unwirksam erklärt, wurde es durch staatliche Regelungen ersetzt und 1874 formell aufgehoben.

 
     
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