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Frankfurter Nationalversammlung

 
 

Die Frankfurter Nationalversammlung, die vom 18. Mai 1848 bis zum 31. Mai 1849 in der Frankfurter Paulskirche tagte, war das erste frei gewählte Parlament für ganz Deutschland. Ihr Zustandekommen war Bestandteil und Ergebnis der Märzrevolution in den Staaten des Deutschen Bundes.
Die Versammlung erarbeitete die so genannte Paulskirchenverfassung. Diese erfüllte wesentliche Forderungen der seit 1815 zum metternichschen System in Opposition stehenden liberalen und nationalstaatlichen Bewegung aus der Zeit des Vormärz. Sie sah unter anderem einen Grundrechtekatalog vor sowie eine konstitutionelle Monarchie mit einem Erbkaiser an der Spitze.
Die Nationalversammlung und die von ihr ausgearbeitete Verfassung scheiterten an der Weigerung des preußischen Königs Friedrich Wilhelm IV. (1795-1861), die ihm angetragene Kaiserwürde anzunehmen.

 
     
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