ZSCHOKKE, Johann Heinrich Daniel
 

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ZSCHOKKE, Johann Heinrich Daniel
eigentlich: Heinrich Schocke.
Pseudonyme: Johann von Magdeburg, L. Weber.

 
 

geb. 22. März 1771 in Magdeburg (Sachsen-Anhalt), gest. 27. Juni 1848 auf Gut Blumenhalde bei Aarau (Schweiz)
Erzähler, Dramatiker, Publizist; Pädagoge; Politiker.
Der früh verwaiste Zschokke wuchs zunächst bei Geschwistern, dann bei dem Schriftsteller Elias Caspar Reichard (1714-1791) auf. Als 17-Jähriger ging er nach Schwerin, wo er als Korrektor und Privatlehrer tätig war.
1788 Anschluss an eine wandernde Theatertruppe. Er wurde zu einem erfolgreichen Theaterdichter.
Ab 1790 Studium der Theologie in Frankfurt an der Oder; nach der Promotion Tätigkeit als Privatdozent. 1795 reiste Zschokke über Paris in die Schweiz, seine neue Heimat, wo er zunächst eine pädagogisch reformierte Erziehungsanstalt ("Philantropin") leitete und während der Helvetischen Republik hohe politische Ämter bekleidete und sich um die politische Volksaufklärung bemühte.
1805 Heirat mit der Pfarrerstochter Nanny Nüsperli; eine Tochter, zwölf Söhne.
Als Herausgeber zahlreicher Zeitschriften, in denen ein großer Teil seiner literarischen Arbeiten zunächst erschien, wurde Zschokke zu einem der meistgelesenen deutschsprachigen Schriftsteller.

 
     
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