ZEDLITZ, Joseph Christian Freiherr von
 

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ZEDLITZ, Joseph Christian Freiherr von

 
 

geb. 28. Februar 1790 auf Schloss Johannisberg (Janovka/Tschechische Republik), gest. 16. März 1862 in Wien
Lyriker, Dramatiker; Offizier.
Jugendfreund von Joseph von Eichendorff (1788-1857).
Mit 16 Jahren trat Zedlitz 1806 in das österreichische Husarenregiment "Erzherzog d’Este" ein. Mit dem Frieden von Schönbrunn (1809) endete seine militärische Karriere.
1811 Heirat mit Ernestine von Lipthay.
Bis 1836 verwaltete Zedlitz auf Wunsch seiner Eltern die Familiengüter in Ungarn.
1838-1848 im Dienst der österreichischen Staatskanzlei.
Nach der Revolution zog sich Zedlitz auf seine Besitzungen in Aussee zurück.
1851 Berufung zum Ministerresidenten des Großherzogs von Sachsen-Weimar-Eisenach am Wiener Hof, später wurde er zusätzlich noch Geschäftsträger kleinerer deutscher Höfe wie Braunschweig, Nassau und Oldenburg. Dies erforderte keine regelmäßige Anwesenheit, so dass Zedlitz sich bis an sein Lebensende dem Schreiben widmen konnte.
Er verfasste patriotische Lyrik in der Tradition der Romantik, sein dramatisches Werk ist von der Schicksalstragödie bestimmt ("Herr und Sclave", 1831).

Joseph Christian Zedlitz: Waldfräulein. Ein Märchen in 18 Abentheuern. Stuttgart u.a.: Cotta 1843.

 
     
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