UHLAND, Johann Ludwig
 

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UHLAND, Johann Ludwig

 
 

geb. 26. April 1787 in Tübingen (Baden-Württemberg), gest. 13. November 1862 in Tübingen
Jurist; Politiker; Literaturwissenschaftler; Lyriker.
1801-1810 Studium der Rechtswissenschaften und Philosophie in Tübingen, abgeschlossen mit einer rechtswissenschaftlichen Dissertation.
Während seiner Studienzeit gab Uhland gemeinsam mit seinem Freund Justinus Kerner (1786-1862) ein "Sonntagsblatt für ungebildete Stände" heraus. 1812-1814 war er Sekretär im württembergischen Justizministerium in Stuttgart, danach als Rechtsanwalt tätig.
1829 wurde Uhland Professor für deutsche Sprache und Literatur in Tübingen.
1848-1849 war er Abgeordneter der Frankfurter Nationalversammlung und beteiligte sich nach deren Auflösung beim so genannten "Rumpfparlament" in Stuttgart. 1850 zog er sich als Privatgelehrter nach Tübingen zurück. Er edierte mittelalterliche Dichtung und verfasste historische Balladen und Gedichte in volksliedhafter Form.

 
     
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