SOUVESTRE, Charles Emile

 

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SOUVESTRE, Charles Emile

 
 

geb. 15. April 1806 in Morlaix (Finistère/Bretagne/Frankreich), gest. 5. Juli 1854 in Montmorency (Val-d’Oise/Ile-de-France/Frankreich)
Rechtsanwalt; Lehrer; Journalist; Roman- und Bühnendichter.
Studium der Rechtswissenschaften in Rennes.
1830 Heirat mit Cécile Ballot-Beaupé.
1832 Heirat mit Angélique Papot, mit der er drei Töchter hatte.
Souvestre ließ sich 1836 dauernd in Paris nieder, machte sich zuerst durch Schilderungen der Bretagne bekannt und lieferte dann eine große Anzahl Romane, auch Dramen und Vaudevilles. In seinen Romanen wird der Gegensatz zwischen Arm und Reich besonders hervorgehoben.
Zu seinen bekanntesten Werken gehören: "Riche et pauvre" (1836), "Les derniers Bretons" (1835-1837), "Les Réprouvés et les Elus" (1845), "Confessions d’un ouvrier" (1851) sowie die von der Akademie gekrönten: "Un philosophe sous les toits" (1850), "Au coin du feu" (1852) und "Le mémorial de famille" (1854). Seine dramatischen Dichtungen, wie "Henri Hamelin" (1838), "L’oncle Baptiste" (1842), "La Parisienne" (1844), "Le Mousse" (1846) etc. bilden einen Gegensatz zu Eugène Scribes (1791-1861) Stücken, indem sie nicht die reichen, sondern vorwiegend die besitzlosen Klassen als Hauptrepräsentanten der Moral darstellen.

Emile Souvestre: Riche et pauvre. 2 Bände. Paris: Charpentier 1836.

Emile Souvestre: Riche et pauvre. Drame en 5 actes et 6 tableaux. Paris: Marchant 1837.
Uraufführung: 1. Februar 1837 im théâtre de la Porte-Saint-Martin, Paris.

Mit "Riche et pauvre" hat Bauernfeld wahrscheinlich Emile Souvestres Roman gemeint. In Frage käme aber das oben angeführte Theaterstück desselben Namens.

 
     
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