SOMMARUGA, Franz Philipp Freiherr von
 

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SOMMARUGA, Franz Philipp Freiherr von

 
 

geb. 5. März 1818 in Wien, gest. 26. Juni 1884 in Wien
Jurist; Politiker.
1830-1835 Studium der Philosophie und Rechtswissenschaften in Wien.
Tätigkeit im juristischen Staatsdienst in Wien.
Eine von ihm erstellte Kriminalstatistik konnte er nach Einschreiten der österreichischen Zensurbehörden nicht veröffentlichen.
Im Rahmen der Märzrevolution wurde er neben Anton von Schmerling (1805-1893) stellvertretender österreichischer Vertrauensmann im Siebzehnerausschuss des Deutschen Bundes und anschließend Abgeordneter für den böhmischen Wahlkreis Elbogen/Eger in der Frankfurter Nationalversammlung.
Nach dem Ende der Nationalversammlung wurde Sommaruga in Wien Oberlandesgerichtsrat im Justizministerium und war vor allem mit der Organisation des Justizwesens in Ungarn befasst.
1856 wurde er Sektionsrat, 1866 Ministerialrat im österreichischen Finanzministerium und Verwaltungsrat der Westbahn.
1867 versetzte man ihn wegen seiner kritischen Haltung zum österreichisch-ungarischen Verfassungsausgleich in den Ruhestand.
1868-1869 Abgeordneter im niederösterreichischen Landtag.

 
     
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