SIMON, August Heinrich
 

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SIMON, August Heinrich

 
 

geb. 29. Oktober 1805 in Breslau (Wroc?aw/Polen), gest. 16. August 1860 durch Ertrinken im Walensee (in der Nähe von Walenstadt im Schweizer Kanton St. Gallen)
Politiker; Jurist; Publizist.
Studium der Rechtswissenschaften in Berlin und Breslau, Referendariat in Brandenburg.
Simon tötete bei einem Duell seinen Gegner und wurde 1929 zu lebenslänglicher Haft verurteilt, 1830 jedoch begnadigt.
Ab 1830 Arbeit am Breslauer Oberlandesgericht.
1834-1841 war er als Assessor am Berliner Kammergericht, in Magdeburg, Greifswald, Frankfurt an der Oder und schließlich wieder in Breslau tätig. Simon schied 1845 aus dem preußischen Staatsdienst aus und war dann vor allem publizistisch tätig.
Seine Schrift "Annehmen oder ablehnen" (1847) trug ihm eine Anklage wegen Majestätsbeleidigung ein. Als durch die Ereignisse der Märzrevolution das Staatsgefüge ins Wanken geriet, begab sich Simon in den Vordergrund der politischen Bühne. Als Abgeordneter Magdeburgs gehörte er der Frankfurter Nationalversammlung an.

Heinrich Simon: Annehmen oder Ablehnen? Die Verfassung vom 3. Februar 1847, beleuchtet vom Standpunkte des bestehenden Rechts. Leipzig: Wigand 1847.

 
     
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