SCHRÖDER, Antoinette Sophie, geborene BÜRGER
 

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SCHRÖDER, Antoinette Sophie, geborene BÜRGER

 
 

geb. 23. Februar 1781 in Paderborn (Nordrhein-Westfalen), gest. 25. Februar 1868 in München (Bayern) Bereits als Kind trat sie in der Wandertruppe ihrer Eltern auf. 1793 Debüt in St. Petersburg.
1795 Heirat mit Johann Nikolaus Stollmers, eigentlich Smets von Ehrenstein, dem Direktor des deutschen Theaters in Reval (Tallinn/Estland).
Schröder wurde von August von Kotzebue (1761-1819) ans Wiener Burgtheater empfohlen, wo sie 1798 debütierte, wegen ihres geringen Erfolges jedoch nur ein Jahr lang blieb.
Sie trat ein Engagement in Breslau an, trennte sich von ihrem Mann und ging 1801 ans Hamburger Theater, wo ihr der Durchbruch zur gefeierten Tragödin gelang. Sie sang auch kleinere Rollen in Mozart-Opern.
1804 Heirat mit dem Sänger und Schauspieler Friedrich Schröder (1759-1818).
1813 verließ sie Hamburg und wirkte in Mannheim, Frankfurt und Prag. Inzwischen galt sie als eine der berühmtesten Schauspielerinnen deutscher Sprache.
1815 wurde sie von Joseph Schreyvogel (1768-1832) wieder ans Wiener Burgtheater geholt und vom Publikum enthusiastisch aufgenommen. 1815-1829 Engagement am Burgtheater.
1829 verließ sie nach einem Zerwürfnis mit der Intendanz das Burgtheater, ging nach St. Petersburg und 1831 nach München, wo sie bis 1836 am Hoftheater die großen Klassiker spielte.
Nach nur zum Teil erfolgreichen Gastspielen am Wiener Hofburgtheater (1832, 1833) kehrte sie 1836 dorthin zurück, ohne jedoch an ihre früheren Erfolge anknüpfen zu können. 1839 zog sie nach Augsburg, dann nach München, wo sie noch manchmal in Gastrollen auftrat.
Ihre Bühnenlaufbahn beendete sie mit einigen Deklamationsabenden in Hamburg (1845), Wien (1854) und München (1859).

 
     
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