SCHÖNFELD(T), Luise Reichsgräfin von, geborene NEUMANN
 

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SCHÖNFELD(T), Luise Reichsgräfin von, geborene NEUMANN

 
 

geb. 7. Dezember 1818 in Karlsruhe (Baden-Württemberg), gest. 17. Oktober 1905 in Rabensburg (Niederösterreich)
Schauspielerin.
Tochter des Schauspielerehepaars Karl Neumann und Amalie Neumann-Haizinger (1800-1884), geborene Morstadt, Schwester der Schauspielerin Adolphine Neumann (1819-1844). Mutter von Rudolf Reichsgraf Schönfeldt (1864-1950).
1857 Heirat mit Karl Filipp Hilmar Adolf Reichsgraf von Schönfeldt (1828-1886).
Schönfeldt wurde nach Schauspielunterricht bei ihrer Mutter 1835 ans Hoftheater in Karlsruhe engagiert. 1838 war sie bei einem Gastspiel am Wiener Hofburgtheater so erfolgreich, dass sie 1839 von Johann Ludwig Deinhard-Deinhardstein (1794-1859), dem damaligen Vizedirektor, an diese Bühne verpflichtet wurde. 1840 wurde sie Hofschauspielerin.
Schönfeldt, die bald zu den Lieblingen des Wiener Publikums zählte, trat im Laufe ihrer 17-jährigen Zugehörigkeit zum Burgtheater in über 200 Rollen auf. Besonders glänzte sie in den Lustspielen Bauernfelds (1802-1890), etwa als Auguste in "Großjährig" oder Priska in "Krisen", sowie in französischen Konversationsstücken.
1856 suchte sie wegen ihrer bevorstehenden Hochzeit um Pensionierung an. Nach ihrer Heirat lebte sie mit ihrem Mann vorerst in Graz, wo viele bedeutende Persönlichkeiten, darunter auch Anastasius Grün (1806-1876) und Karl von Holtei (1798-1880) mit dem Ehepaar verkehrten, und ab 1869 in Wien und Kremsmünster.

 
     
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