RUGE, Arnold
 

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RUGE, Arnold
Pseudonyme: Arnoldus Rugius, Dr. Adolph, M. Karlstein, Agnes W. Stein, R. Durangelo.

 
 

geb. 13. September 1802 in Bergen auf Rügen (Mecklenburg-Vorpommern), gest. 31. Dezember 1880 in Brighton (Sussex/England)
Philosoph; Politiker; Schriftsteller, Publizist.
Studium der Philosophie in Halle und Jena. Ruge wurde während seiner Studienzeit als Mitglied des "Jünglingsbundes", einer verbotenen Verbindung, verhaftet und verbrachte insgesamt fünf Jahre im Gefängnis, wo er intensiv die griechischen Klassiker studierte.
1831, ein Jahr nach seiner Freilassung, habilitierte er sich über "Die platonische Ästhetik".
1832 Heirat mit Louise Düffer; ein Sohn.
1834 Heirat mit Agnes Wilhelmine Nietzsche; zwei Töchter und ein Sohn.
1838 begründete Ruge die "Halleschen Jahrbücher für deutsche Kunst und Wissenschaft", die rasch zum bedeutendsten kritischen Organ der Junghegelianer wurden. Nachdem er aus politischen Gründen vorübergehend in der Schweiz gelebt hatte, kehrte Ruge 1847 nach Deutschland zurück und ließ sich in Leipzig als Verlagsbuchhändler nieder.
1848 Mitglied der Frankfurter Nationalversammlung.

 
     
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