LAMARTINE, Alphonse Marie Louis Prat de
 

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LAMARTINE, Alphonse Marie Louis Prat de

 
 

geb. 21. Oktober 1790 in Mâcon (Saône-et-Loire/Bourgogne/Frankreich), gest. 28. Februar 1869 in Paris
Lyriker, Dramatiker; Politiker.
Lamartine, der nach der Schule nicht als Offiziers- oder Beamtenanwärter in die Dienste Napoleons treten wollte, blieb zunächst als junger Landedelmann zu Hause bei seiner Familie.
1814, nach der Rückkehr der Bourbonen auf den französischen Thron, diente er König Louis XVIII. (1755-1824) als Gardeoffizier.
1820 Heirat mit der reichen protestantischen Engländerin Mary-Anne Birch.
Der literarische Durchbruch gelang 1820 mit dem Gedichtband "Méditations poétiques". 1833-1848 war er Parlamentsabgeordneter. Trotz seiner konservativen Grundeinstellung zeigte er sich aufgeschlossen für die humanitären und sozialen Fragen der Zeit.
Nach der Februarrevolution 1848 wurde Lamartine Außenminister, Chef der Provisorischen Regierung und Mitglied der Verfassungsgebenden Versammlung der Zweiten Republik. Als er Ende 1848 für das neue Amt des Staatspräsidenten kandidierte, unterlag er gegen Louis Napoléon Bonaparte, den späteren Napoléon III (1808-1873).
Mit dem Staatsstreich Bonapartes Ende 1851 war seine politische Rolle zu Ende.

 
     
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