HUTTEN, Ulrich von
 

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HUTTEN, Ulrich von

 
 

geb. 21. April 1488 auf Burg Steckelberg bei Ramholz (Hessen), gest. 29. August 1523 auf Ufenau (Insel im Zürichsee/Schweiz)
Humanist.
Obwohl erstgeboren und damit eigentlich erbberechtigt, wurde Ulrich von Hutten 1499 von seinem Vater ins Kloster Fulda geschickt, wo er, aus körperlichen Gründen für die Aufgaben eines Ritters nicht geeignet, Mönch werden sollte. Hutten wandte sich aber nach Aufnahme eines anfangs vom Stift bezahlten Studiums vom Klosterleben ab.
Studium in Mainz, Köln, Erfurt, Frankfurt an der Oder, Leipzig, Greifswald und Rostock.
1511-1513 Jurastudium in Italien (Pavia und Bologna).
1514 erstes Zusammentreffen mit Erasmus von Rotterdam (1465 (1469?)-1536).
1515-1517 zweite Italienreise (Rom und Bologna).
1517 in Augsburg von Kaiser Maximilian (1459-1519) zum Dichter gekrönt.
Hutten trat in den Dienst des Mainzer Erzbischofs Albrecht von Brandenburg, wurde jedoch nach der Veröffentlichung seiner papst- und romfeindlichen "Dialogi" (Mainz 1520) entlassen. Er ging zu Franz von Sickingen (1481-1523) auf die Ebernburg. Nach dessen gescheitertem Feldzug gegen den Erzbischof von Trier (1522/23) floh Hutten in die Schweiz, wo Erasmus in Basel ein Zusammentreffen verweigerte.
Asyl bei Ulrich Zwingli (1484-1531) auf der Insel Ufenau im Zürchersee, wo Hutten an den Folgen der Syphilis starb.

 
     
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