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HERZOG MORITZ WILHELM VON SACHSEN-MERSEBURG

 
 

geb. 5. Februar 1688 in Merseburg (Sachsen-Anhalt), gest. 21. April 1731 in Merseburg
Herzog von Sachsen-Merseburg.
4. November 1711 Heirat mit Henriette Charlotte von Nassau-Idstein (1693-1734), das einzige Kind, eine Tochter, verstarb bereits am Tag der Geburt.
Nachdem alle älteren Brüder früh verstorben waren, trat Moritz Wilhelm bereits als 6-Jähriger die Erbfolge an. Bis 1712 stand er unter Administration des sächsischen Kurfürsten Friedrich August I. (1670-1733). Die Vormundschaft – und damit auch den größten Anteil an der Regierung – übte bis zu Moritz Wilhelms Volljährigkeit im Jahr 1709 die Herzoginmutter und -witwe Erdmuthe Dorothea (1661-1720) aus.
Als Herzog war Moritz Wilhelm ein großer Förderer von Kunst und Kultur in seinem Fürstentum. Er spielte selbst Viola da gamba und unterstützte ganz besonders die Musik. Für seine Kontrabasssammlung, die ihm den Beinamen "Geigenherzog" einbrachte, ließ er 1721 eine viereinhalb Meter lange Riesenbassgeige anfertigen.

Herzog Moritz Wilhelm und seine musikalischen Schrullen fanden Eingang in Anastasius Grüns (1806-1876) "Nibelungen im Frack".

 
     
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