HERMANN, Friedrich Benedict Wilhelm
 

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HERMANN, Friedrich Benedict Wilhelm

 
 

geb. 5. Dezember 1795 in Dinkelsbühl (Bayern), gest. 23. November 1868 in München (Bayern) Nationalökonom, Statistiker.
Studium der Mathematik und Kameralistik in Erlangen und Würzburg.
Ab 1817 leitete Hermann eine Privaterziehungsanstalt in Würzburg.
1821 wurde er Mathematiklehrer in Erlangen und habilitierte sich dort.
1827 Berufung an die polytechnische Schule in München sowie außerordentliche Professur an der dortigen Universität.
Ab 1833 ordentlicher Professor in München.
1837 wurde er Mitglied des obersten Kirchen- und Schulrates und war als Inspektor der technischen Lehranstalten tätig.
1839 übernahm er die Leitung des statistischen Bureaus des Königreichs Bayern.
Hermanns politische Tätigkeit begann 1848, als er von der Stadt München zur deutschen konstituierenden Nationalversammlung gewählt wurde. Er war Anhänger einer großdeutschen Lösung. Gemeinsam mit Franz Philipp Freiherrn von Sommaruga (1818-1884) und Johann Gustav Heckscher (1797-1865) unternahm er 1849 eine Reise nach Wien mit dem Ziel der Anbahnung einer Verständigung mit dem österreichischen Ministerium über die Verfassungsfrage, was jedoch nicht gelang.

 
     
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