HECKSCHER, Johann Gustav Wilhelm Moritz
 

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HECKSCHER, Johann Gustav Wilhelm Moritz

 
 

geb. 26. Dezember 1797 in Hamburg, gest. 7. April 1865 in Wien
Advokat; Staatsmann, Justizminister.
1816-1820 Studium der Rechtswissenschaften in Göttingen und Heidelberg.
1820 Promotion in Göttingen.
Heckscher verbrachte mehrere Jahre auf Reisen in der Schweiz, in Italien, Frankreich, England und Russland und ließ sich anschließend in Hamburg als Advokat nieder.
1847 führte er den Vorsitz bei der Versammlung der deutschen Anwälte in Hamburg. Von seiner Vaterstadt wurde er ins Vorparlament, später ins Parlament entsandt. Mit größter Entschiedenheit bekämpfte er die Permanenzerklärung des Vorparlaments und befürwortete die Bildung eines starken Ausschusses, der den Übergang zur Nationalversammlung bilden sollte.
Heckscher war Mitglied der Deputation, die Erzherzog Johann die Nachricht von seiner Wahl zum Reichsverweser nach Wien überbrachte, und erhielt im ersten Reichsministerium (12. Juli 1848) das Portefeuille der Justiz. Er begleitete den Reichsverweser nach Wien und übernahm nach vollständiger Besetzung des Reichsministeriums die Leitung der auswärtigen Angelegenheiten.
Gemeinsam mit Franz Philipp Freiherrn von Sommaruga (1818-1884) und Friedrich Hermann (1795-1868) unternahm er eine Reise nach Wien mit dem Ziel der Anbahnung einer Verständigung mit dem österreichischen Ministerium über die Verfassungsfrage, was jedoch nicht gelang.

 
     
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