HEBBEL, Friedrich
 

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HEBBEL, Friedrich

 
 

geb. 18. März 1813 in Wesselburen (Schleswig-Holstein), gest. 13. Dezember 1863 in Wien
Dramatiker, Lyriker, Erzähler.
Hebbel wurde als Sohn eines Maurers geboren und war dänischer Untertan, da sich seine Geburtsregion unter dänischer Herrschaft befand und erst kurz nach seinem Tod von preußischen Truppen erobert wurde.
1827 trat Hebbel in die Dienste des Kirchspielvogts Mohr, zunächst als Laufbursche, dann als Schreiber.
In Hamburg verliebte er sich in Elise Lensing (1804-1854), die ihn aufopferungsvoll unterstützte und mit der er zwei Kinder hatte, die sehr früh starben.
1836 konnte Hebbel dank eines Stipendiums nach Heidelberg ziehen, wo er als Gasthörer juristische Vorlesungen besuchte, gleichzeitig aber vollkommen verarmte.
1843 erhielt er vom dänischen König Christian VIII. (1786-1848) ein zweijähriges Reisestipendium. Er reiste durch Frankreich und Italien und kam schließlich nach Wien. Vor seiner geplanten Heimfahrt wurden österreichische Bewunderer auf ihn aufmerksam und halfen ihm aus seiner finanziellen Notlage.
1846 Heirat mit der Burgschauspielerin Christine Enghaus (eigentlich: Engehausen, 1817 (1815?)-1910) mit der er den Sohn Emil (1846-1847) und die Tochter Christine ("Titi") (1847-1922) hatte. Die Heirat brachte materiellen Wohlstand, so dass er sich ungestört seiner literarischen Produktion widmen konnte. Er erhielt öffentliche Anerkennung für sein Werk und wurde schließlich als Erster mit dem neu geschaffenen Schillerpreis ausgezeichnet.

 
     
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