HÄRING, Georg Wilhelm Heinrich
 

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HÄRING, Georg Wilhelm Heinrich
Pseudonym: Willibald Alexis.

 
 

geb. 19. Juni 1798 in Breslau (Wrocław/Polen), gest. 16. Dezember 1871 in Arnstadt (Thüringen)
Romanschriftsteller; Redakteur, Literatur- und Theaterkritiker.
Ab 1817 Studium der Rechtswissenschaften und Geschichte in Berlin.
1838 Heirat mit Laetitia Perceval (1807-1874).
Nach Abschluss des Studiums arbeitete Häring in Berlin als Kammergerichtsreferendar. Seit dieser Zeit schrieb er für das "Berliner Conversationsblatt", dessen Redakteur er einige Jahre später wurde. Vorübergehend arbeitete er auch für die "Vossische Zeitung". In Berlin gründete Alexis mehrere Lesekabinette und Buchhandlungen.
Alexis’ Hauptwerk sind acht ‚vaterländische Romane’ ("Cabanis" (1832), "Der Roland von Berlin" (1840), "Der falsche Woldemar" (1842), "Die Hosen des Herrn von Bredow" (1846) mit der Fortsetzung "Der Werwolf" (1848), "Ruhe ist die erste Bürgerpflicht" (1852) mit der Fortsetzung "Isegrimm" (1854), "Dorothé" (1856)), die ein literarisches Panorama vom 14. bis zur ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts bieten und die sozioökonomischen und politischen Verhältnisse des jeweiligen Zeitraums sowie das Schicksal von Menschen aus allen Ständen schildern.
1843 trat Häring, wie schon in den Jahren davor, für die Pressefreiheit und gegen die Zensur ein, was zu einer Ermahnung durch den preußischen König Friedrich Wilhelm IV. (1795-1861) führte.

 
     
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