GUTZKOW, Karl Ferdinand
 

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GUTZKOW, Karl Ferdinand
Pseudonym: E. L. Bulwer.

 
 

geb. 17. März 1811 in Berlin, gest. 16. Dezember 1878 in Frankfurt am Main (Hessen)
Dramatiker, Erzähler; Journalist.
Studium der Theologie in Berlin.
1831 Gründung der Zeitschrift "Forum der Journal-Litteratur", die Wolfgang Menzel (1798-1873), Redakteur des Literaturblatts von Cottas "Morgenblatt", auf ihn aufmerksam machte, der ihn als Mitarbeiter nach Stuttgart holte.
1833 Umzug nach Leipzig, wo Gutzkow für das "Morgenblatt", die "Allgemeine Zeitung" und den badischen "Freisinnigen" schrieb.
1835 veröffentlichte Gutzkow den Skandal erregenden Roman "Wally, die Zweiflerin", der ihm zweieinhalb Monate Gefängnis einbrachte und zu einem Verbot des "Jungen Deutschland" führte.
Ab 1837 lebte Gutzkow in Hamburg und redigierte bis 1842 Campes "Telegraph für Deutschland". Daneben war er literarisch tätig und etablierte sich zu einem der führenden Kritiker seiner Zeit, wobei er sehr kontroversiell agierte. Er griff die Literatur seiner Zeitgenossen, darunter speziell Heinrich Heine (1797-1856), in oft grober Sprache an.
Obwohl einer der bestbezahlten Schriftsteller seiner Zeit, war Gutzkow, der immer Wert auf "standesgemäßes" Auftreten legte, in ständiger Geldnot. Gegen Ende seines Lebens vereinsamte er zunehmend und unternahm mehrere Suizidversuche.

 
     
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