GRILLPARZER, Franz
 

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GRILLPARZER, Franz

 
 

geb. 15. Jänner 1791 in Wien, gest. 21. Jänner 1872 in Wien
Dramatiker, Erzähler, Lyriker.
Eltern: Wenzel Grillparzer (1760-1809) und dessen Ehefrau Anna Franziska (1767-1819).
Studium der Philologie (1807-1809) und Rechtswissenschaften (1807-1811) an der Wiener Universität.
1813 begann Grillparzer als unbezahlter Konzeptspraktikant in der Hofbibliothek zu arbeiten. Nachdem er verschiedene andere Ämter durchlaufen hatte, wurde er 1823 Hofkonzipist in der Allgemeinen Hofkammer.
1832 bis zu seiner Pensionierung 1856 war er Direktor des Hofkammerarchivs.
Grillparzer gehörte 1847 zu den Gründungsmitgliedern der Österreichischen Akademie der Wissenschaften.
1861 wurde er Mitglied des Herrenhauses auf Lebenszeit.
Grillparzers Dramen gewinnen ihre dramatische Spannung aus dem Gegensatz zwischen äußerer, staatlicher Pflicht und eigenem Anspruch. In ihnen kommt auch die politische Unentschlossenheit Grillparzers zum Ausdruck, der zwar ein Gegner Metternichs war, aber dem "Freiheitstaumel" der Revolution 1848 skeptisch gegenüberstand.

Franz Grillparzer: Ein treuer Diener seines Herrn.
Uraufführung: 28. Februar 1829.
Erstdruck: Franz Grillparzer: Ein treuer Diener seines Herrn. Trauerspiel in 5 Aufzügen.
Wien: Wallishausser 1830.

Franz Grillparzer: Der Traum ein Leben.
Uraufführung: 4. Oktober 1834.
Erstdruck: Franz Grillparzer: Der Traum ein Leben. Dramatisches Mährchen in 4 Aufzügen.
Wien: Wallishausser 1840.

 
     
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