FEUCHTERSLEBEN, Ernst Maria Johann Karl Freiherr von
 

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FEUCHTERSLEBEN, Ernst Maria Johann Karl Freiherr von

 
  geb. 29. April 1806 in Wien, gest. 3. September 1849 in Wien
Arzt; Philosoph; Lyriker, Literaturkritiker.
Ab 1825 Studium der Medizin an der Universität Wien; 1834 Promotion.
Ab 1847 Vizedirektor der medizinisch-chirurgischen Studien an der Universität Wien. Nach seiner Heirat eröffnete er eine Praxis in der Wiener Vorstadt. Daneben hatte er intensiven Umgang mit dem Künstlerkreis im "Silbernen Kaffeehaus" um Eduard von Bauernfeld (1802-1890), Franz Schubert (1797-1828) und Moritz von Schwind (1804-1871), verkehrte im Salon Karoline Pichlers (1769-1843) und wurde Freund und Hausarzt Franz Grillparzers (1791-1872) und Friedrich Hebbels (1813-1863).
1844 wurde er Professor für Psychiatrie an der Universität Wien.
1848 lehnte er die Wahl zum Vertreter für das Frankfurter Parlament wie auch zum Minister für Unterricht und Erziehung ab, akzeptierte jedoch die Stellung eines Staatssekretärs im Unterrichtsministerium. Nach den Aufständen im Oktober 1848 legte er sein Amt nieder. Wegen des Widerstandes seiner Professorenkollegen konnte er nicht an die Universität zurückkehren.
 
     
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