DRÄXLER(-MANFRED), Karl Ferdinand
 

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DRÄXLER(-MANFRED), Karl Ferdinand
Pseudonyme: Carl F. Dräxler-Manfred, Carl D. Manfred, Karl L. W. von Klinger, F. C. Claudius.

 
  geb. 17. Juni 1806 in Lemberg (Lwiw/Ukraine), gest. 31. Dezember 1879 in Darmstadt (Hessen)
Publizist, Lyriker, Erzähler, Übersetzer; Dramaturg.
Auf Wunsch seines Vaters begann Dräxler zunächst ein Studium der Rechtswissenschaften, wechselte dann zur Philologie und promovierte 1829 in Leipzig.
Da er als geborener Galizier für eine Staatsstelle nicht zugelassen war, wandte er sich der Schriftstellerei zu.
1834-1836 redigierte er in Wien das "Brockhaus’sche Pfennigmagazin" und wurde im Rahmen dieser Tätigkeit auch mit Nikolaus Lenau (1802-1850) und Anastasius Grün (1806-1876) bekannt.
Zwischen 1837 und 1845 unternahm er ausgedehnte Reisen durch Europa.
1845 ging er nach Darmstadt, wo er bis 1852 die Redaktion der "Darmstädter Zeitung" leitete und 1852-1858 "Die Muse. Blätter für ernste und heitere Unterhaltung" herausgab.
1845 wurde er Dramaturg des Hoftheaters in Darmstadt.
Bedeutsam sind seine Übersetzungen aus dem Französischen wie etwa Victor Hugos (1802-1885) "Hernani" und seine in der Tradition der Aufklärung stehenden Kinderbücher.
 
     
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