BRUNNER, Sebastian
 

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BRUNNER, Sebastian
Pseudonym: Max Veitl Stern.

 
 

geb. 10. Dezember 1814 Wien, gest. 26. (27.?) November 1893 in Währing bei Wien (heute 18. Bezirk von Wien)
Geistlicher; Publizist, Erzähler, Lyriker.
Ab 1834 Studium der Theologie in Wien, 1838 Priesterweihe.
1848 Promotion zum Doktor der Theologie in Freiburg im Breisgau.
Gründer und 1848-1865 Leiter der "Wiener Kirchenzeitung".
Brunner, ein Gegner des Josephinismus, schloss sich der konservativen Bewegung der Erneuerung des katholischen Lebens an.
1853-1857 Universitätsprediger in Wien.
Brunner verfasste zunächst geistliche Gedichte und Erbauungsbücher, später unter dem Einfluss von Jean Paul (1763-1825) auch satirische Texte und Romane. Sein Werk ist bestimmt durch polemische Ausfälle gegen die deutsche Klassik, gegen Aufklärung und Liberalismus sowie das Junge Deutschland und das Judentum.

Sebastian Brunner: Blöde Ritter. Poetische Gallerie deutscher Staatspfiffe. Regensburg: Manz 1848.

In seinem Werk "Blöde Ritter" griff Brunner Anastasius Grün an. Es war Ignaz Franz Castelli (1781-1862), der Grün in einem Brief vom 2. März 1849 darauf aufmerksam machte.

Sebastian Brunner: Das Nebeljungen Lied. Regensburg: Manz 1845.

 
     
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