BRAUN-BRAUNTHAL, Karl Johann von
 

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BRAUN-BRAUNTHAL, Karl Johann von
Pseudonym: Jean Charles.

 
 

geb. 6. Juni 1802 in Eger (Cheb/Tschechische Republik), gest. 26. November 1866 in Wien
Erzieher im Haus des Grafen Schafgotsch zu Breslau; Archivar des Fürsten Colloredo-Mannsfeld; Bibliothekar in der Polizeihofstelle (1853-1855);
Lyriker, Dramatiker, Romancier.
1836 gab Braun-Braunthal den "Österreichischen Musenalmanach" heraus und veröffentlichte darin einen Zyklus von fünf Gedichten ("Fünf Stunden") eines "A. Grün". Anastasius Grün, der Braun-Braunthal für einen Polizeispitzel hielt und keinen Beitrag zum Musenalmanach eingesandt hatte, war darüber verärgert und distanzierte sich von der Urheberschaft der "Fünf Stunden". Der literarische Ehrenhandel wurde in verschiedenen Zeitungen öffentlich ausgetragen. Schließlich hat sich Braun-Braunthal vor Zeugen bei Anastasius Grün entschuldigt.

[Zum Konflikt mit Braunthal vgl.: Anastasius Grüns sämtliche Werke in 10 Bänden. Hrsg. von Anton Schlossar. Bd 1: Biographische Einleitung. Leipzig: Hesse 1906, S. 86-98.]

 
     
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