BEATRIX MÜLLER-KAMPEL Karl-Franzens-Universität Graz
   

Lebenslauf

Ao. Universitätsprofessorin für Neuere Deutsche Literatur am Institut für Germanistik der Universität Graz, Professeur associé der Université Catholique de l’Ouest in Angers (Frankreich).

Geboren 1958, aufgewachsen in Fehring (Oststeiermark), Gymnasium in Gleisdorf, Instrumentalausbildung (Klavier) an der Städtischen Musikschule in Fehring und der Musikschule der Franziskanischen Schulschwestern in Feldbach, Ballettausbildung (Klassischer Tanz) an der Ballettschule der Grazer Oper.

Ab 1976 Studium der Deutschen Philologie und der Romanistik (Hispanistik) an der Universität Graz (Magisterium 1983, Dissertation: »Theater-Leben. Studien zur historischen Relevanz von Theater und Schauspiel in der Erzählprosa Theodor Fontanes« 1984, Promotion 1985). Forschungsstipendiatin der Alexander von Humboldt-Stiftung (Bonn) am Deutschen Institut der Universität Mainz (1989/1990, Mentor: Erwin Rotermund).

Seit 1987 verheiratet mit dem Sozialwissenschaftler Reinhard Müller.

1993 Habilitation für Neuere deutsche Literatur an der Universität Graz (Habilitationsschrift: »Dämon – Schwärmer – Biedermann. Don Juan in der deutschen Literatur bis 1918«). Seitdem ao. Univ.-Prof. am Institut für Germanistik der Universität Graz. 2007 Gründung und seitdem Leiterin des germanistischen Forschungs-, Dokumentations- und Lehrschwerpunkts »LiTheS: Literatur- und Theatersoziologie«.

Seit 2008 ehrenamtlicher Professeur associé der Université Catholique de l’Ouest in Angers.

Forschungsschwerpunkte: Literatur- und Theatersoziologie (P. Bourdieu, N. Elias), Sozialgeschichte der Literatur, Geschichte des Komischen und der Komödie, Österreichisches Theater des 18. Jahrhunderts, Unterhaltungstheater und Puppentheater, neuerdings Anarchismus und Literatur.

Buchpublikationen u. a.: Lexikon literarischer Figuren, Personen, Typen und Gruppen. Stuttgart 2013 (gemeinsam mit Eveline Thalmann); Jakob Wassermann. Eine biographische Collage. Wien 2008; Hanswurst, Bernardon, Kasperl. Spaßtheater im 18. Jahrhundert. Paderborn u. a. 2003.

Herausgaben u. a.: 110 Stücke, Szenarien, Kanevasse, Theaterzettel und Arien seit dem 18. Jahrhundert auf: Kasperl & Co / LiTheS. Literatur- und Theatersoziologie. Forschung, Dokumentation, Lehre. Webseite Graz (2007–): http://lithes.uni-graz.at/texte.html (Stand Nov. 2015); Kasperl-La Roche. Seine Kunst, seine Komik und das Leopoldstädter Theater. Graz 2010 (gemeinsam mit Andrea Brandner-Kapfer und Jennyfer Großauer-Zöbinger); Williges Fleisch, schwaches Federvieh. Das österreichische Literaturkochbuch. Wien 2009 (gemeinsam mit Wolfgang Schmutz:); Alphabet des anarchistischen Amateurs Herbert Müller-Guttenbrunn. Berlin 2007; »Krieg ist der Mord auf Kommando«. Bürgerliche und anarchistische Friedenskonzepte. Nettersheim 2005; Edith Rosenstrauch-Königsberg. Lebensstationen und historische Forschungen einer Emigrantin und Remigrantin aus Wien. Wien 2001.

Seit 2008 Co-Herausgeberin der Web-Zeitschrift »LiTheS. Zeitschrift für Literatur- und Theatersoziologie« (2008–2013 gemeinsam mit Helmut Kuzmics, seit 2013 gemeinsam mit Marion Linhardt).

  Beatrix Müller-Kampel
© Burkhard Gager  

Kontakt

Ao. Univ.-Prof. Dr. Beatrix
Müller-Kampel
Karl-Franzens-Universität Graz
Institut für Germanistik
Mozartgasse 8/Parterre
A-8010 Graz
+43/(0)316/380-2453
beatrix.mueller-kampel@uni-graz.at
http://lithes.uni-graz.at

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