Siegel von Hormayr  
  Brief von Josef Freiherr von Hormayr zu Hortenburg an Grün
Bremen, am 10. Februar 1842
 
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[4 Siegelreste]

 
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[eigene Handschrift]

Bremen i0 Februar 842

Die Zeitungen Verkündigten Dich im holländischen Senbach Scheveningen. Ich schrieb dafür – schon ohne Erwiederung – und der Brief kam doch auch nicht retour.

Dein Ruhm steigt und dauert in allen deutschen Gauen. Wir hatten noch nie solchen didaktischen Lyriker und zugleich Gefühlsheroen. Das durchdringt das ganze deutsche Volk.

Durch mehrfache Buchhändlergelegenheit werden Dich diese unschuldigen Zeilen doch erreichen und meiner Frau und meine Huldigung erneuern. Möge ein reiches Füllhorn olympischer und eleusischer Gaben über Dein theures Haupt sich ergiessen.

Siehst Du noch meine historischen Taschenbücher? Die unsterblichen oder doch nicht zu massacrirenden? – Vor Allem oder die Lebensbilder aus dem Befreiungskriege? Die mußt Du kennen.

Bis zum letzten Athemzuge

Dein wärmster Anbether
und alter Freund Hormayr

 
     
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