Bilder
Vorhangknopf
Vorhangstange
Vorhang        
      Zurück zu den Projekten von LiTheS
      Zurück zu Kasperl
      Impressum
      Kontakt
Chronik Kasperl & Co. Kasperl-Bibliothek Forschung
 

Weit stärker als Tragödie und Schauspiel waren die Komödie und hier am allermeisten das Spaßtheater plurimedial geprägt, als Spiel und Spektakel, das alle Sinne befriedigen sollte: das Ohr durch Musik, Arien, Gepolter und Geschrei; das Auge durch Tanz, Akrobatik, Maschinen- und Requisitenkunst. Die als Typen angelegten Lustigen Figuren waren immer auch an Optischem wiederzuerkennen: beispielsweise am charakteristischen Kostüm (wie der Hanswurst Stranitzkys an roter Jacke, Brustfleck, gelben Hochwasserhosen, weißer Krause, schwertähnlicher Holzpritsche und vor allem am grünen Hut). Trägt heute eine Puppe buntes Kostüm mit Krause und langer roter Zipfelmütze, hat man es auch zweifellos mit Kasperl zu tun.

Die Spieler und mitunter zugleich ›Autoren‹ der Lustigen Figuren formten diese nicht selten als satirisch-karikaturistisches Widerspiel der eigenen Statur, Mimik und Gestik. Oft genug scheinen sich ihre prekären Lebensbedingungen und eigenwilligen Lebensgewohnheiten in Körper und Profil ihrer Figuren eingeschrieben zu haben.

Seitdem man die Figuren und mit ihnen eine ganze Theatersparte im 18. Jahrhundert mitunter verbot, im 19. Jahrhundert vertrieb, vergaß oder dem Trivialen zuschlug, werden sie hier erstmals wieder vor den Vorhang geholt – und zugleich in den Kreis jener gestellt, die die Kindergenerationen seit 1945 unter dem Namen Kaspar / Kasperl / Käsperle kennen.

 

BILDER

Paul Gith: Bilder & Gedanken zum Kasperl in Form von Haikus (www. paulgith.com)

Franz von Pocci: Kasperl Larifari

 

 

 

  fir 9nj fris i kurás kurás fálosz mi néd
  kurás kurás fálosz mi néd kurás kurás fálosz mi néd
  Balken