Brief von Eduard von Bauernfeld an Anastasius Grün
Wien, am 20. Juni 1857
 
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Lieber Freund!

Der Wunsch meines Verlegers, den Druck des Büchleins (welches im September erscheinen soll) bald möglichst zu begi_nen, nötigt mich, Dich um Übersendung des Manuskripts zu ersuchen. Hoffentlich hast Du es bereits durchgeblickt [?] u. vielleicht nicht gar zu viel verworfen! Sage auch, ob Du mit der Dedikation einverstanden bist. – Was geschieht im So_mer?

 
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Ich wohne vor der Hand in Mauer und wandere später in’s Salzka_mergut. Wien ist leer u. langweilig zum [unleserlich]!

Die Sendung u. dein Urtheil begierig erwartend

<Dein>
Bauernfeld

Wien 20/6 57.

 
     
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